Hitliste zuverlässiger Renault-Motoren

  • und andersrum...


    Wer hat richtig viel Erfahrung mit welchem Motor sammeln können? Damit meine ich mind. 6stellige Kilometerleistungen.
    Unser K4M im Scenic ist beispielsweise echt ein top Teil. Verschleiß ja (bisher Kerzen, jetzt mal Riemenscheibe KW, Öl, Ölfilter, Motorlager, aber ansonsten keine wirklichen Probleme. Ventildeckeldichtung sifft bisschen Öl. Kann ich bei 260TKM mit leben, muss man halt mal machen. Fahren ihn so zwischen 6,3 und 7,5 Liter, Dorf, Landstraße, Stadt, Piste, Wald und Acker, auch mal mit Hänger.


    Warum frag ich das? Im Jahr fahren wir so ca. 35 TKM. D.h. irgendwann wird er halt doch mal fällig...



    Rick

  • Unser K4m Hat auch immer etwas Öl über den Deckel gesift. Aber zum Schluss auch über das kurbelwellenrad bzw die simmerringe. Muss man halt auch sehen bzw Hinschauen. Tot für den Wagen war aber ein Defekt im ausrücklager der Kupplung.


    da hatte ich bei 230tkm keinen Bock drauf

  • die f4r sind eigentlich auch nur so gut wie man sie wartet. Auch hier geht’s zwischen 100-150tkm los wo man Geld in die Hand nehmen muss. Neue simmerringe rund rum, die teuren Düsen Deckeldichtung phasensteller.


    Macht mans nicht geht Öl und wahrscheinlich auch Öldruck verloren.


    Deshalb verkaufen den auch viele immer schweren Herzens oder top gepflegt.

  • Zum Glück gibt es den K4M noch in einigen Renaults. Wobei ich schon auf den Scenic 2 keinen Bock habe wegen dem dummen Digitalinstrument. Hab ich im Espace mal defekt gehabt. Auto springt nicht mehr an, Reparatur ist teuer und kannst ned selber machen, es sei denn bist Elektrotüftler... Den JA gabs zum Glück als Facelift bis 2003.


    K9K hab ich bisher auch nur recht gute Kritiken gehört. 400 TKM sind natürlich ein Wort. Wundert mich insgesamt, weil das arme Teilchen wohl meistens getreten wird, ausm Hubraum kann er ja ned viel schöpfen. Ladedruck ist auch immens, was aber wohl trotzdem nicht zu Problemen führt. Mit nem AGR könnt ich mich sogar anfreunden, aber nicht mit nem DPF...

  • Hallo und Servus,


    nach meiner Ansicht ist es bei Renault so, dass die Motoren, wenn sie denn ein wenig Liebe in Form von Wartung und vielleicht sogar Hirn am Gaspedal abbekommen, generell recht langlebige Gesellen sind. Eine zeitlang waren sie mal etwas hungriger nach Zündspulen (k4m im Megane2) oder auch der Phasensteller der NW beim gleichen Motor, aber ansonsten laufen die Dinger doch ziemlich lange und zuverlässig.
    Einzige Ausnahme, die mir so einfallen würde, wäre der IDE Motor, den es mal im Megane I ph2 und ich meine auch im Laguna II gab. Der genaue Motorcode fällt mir grad nicht ein.


    Beschte Grüße aus´m Allgäu,


    Roman

  • Aufwändig gepflegt halten viele Motoren verhältnismäßig lange.
    Mir geht es aber um die herausstechenden.


    Der VW-RP Motor zB ist auch so einer, der Volvo B18, oder der BMW M20/M21.


    Wobei man natürlich auch unterscheiden muss ob ein Motor (doppelte) variable Nocken, Schaltsaugrohr und anderen Schnickschnack hat oder nicht.


    Da ist der K4M für mich ein Mittelding zwischen einfach gehaltenem Motor, der trotzdem modern und sparsam ist.

  • Der K9K funktioniert bei guter Pflege. Zu meiner Zeit hatte ich aber auch K9K mit Motorschäden, die keine 130000 Km überlebt haben aufgrund von Pleuellagerschäden (Clio 3, Scenic 2). Im Dacia habe ich auch schon im Taxibetrieb einen K9K mit 350000 Km gesehen, erster Motor laut Besitzer. Das selbe auch bei einem F4R als Turbo im Espace 4 mit Gasbetrieb auch über 300000 Km.


    Ich hätte gerne wieder Lust auf einen K4M im Clio 3, aber die RS Version im GT Ph.2, die auch im Twingo 2 Sport verbaut wurde. Ist für mich bis heute ein toller Motor und für einen Schrauber mit etwas Hintergrundwissen "einfach" zu reparieren.


    Als schlimmsten Motor in Erinnerung habe ich den G9T. Viele Pleuellagerschäden und oft Überdruck in der Ansaugbrücke. Die Folge: Versauter Motorraum durch das Motoröl und ein sich selbts konservierender Unterboden.


    Jeder Motor funktioniert so lange gut, wie man ihn regelmäßig wartet und dementsprechend auch fährt.


    Hier mal ein interessantes Video über einen Espace 3 mit einem F4R. Interessant wie lange der Motor mit dem defekten Phasenschieber unterwegs ist, krass wie sich das Teil anhört :D
    https://www.youtube.com/watch?v=5aoUG5Q1T44

    Daily Car: "Die Diva" Clio 4 GT-Line


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  • alle sprechen immer von guter Pflege. beim k4m, f4r und k9k ist das halt teuer. gerade der Diesel lebt vom Kraftstoff und allem was da zu gehört.


    da ist der d4f und d7f halt einfach. der braucht nix und wenn doch ist es leicht und billig repariert

  • Als schlimmsten Motor in Erinnerung habe ich den G9T. Viele Pleuellagerschäden und oft Überdruck in der Ansaugbrücke. Die Folge: Versauter Motorraum durch das Motoröl und ein sich selbts konservierender Unterboden.


    Und Zylinderkopfrisse... Und dann so sackschwer, dass man mit Haushaltsmitteln kaum arbeiten kann, zB mal in Keller bringen zum dran arbeiten.

  • Ich warte erstmal wie sich der M5P im Megane 4 RS schlägt. In paar Jahren hätte ich interesse an diesem Fahrzeug. Bis dahin interessiert mich die Haltbarkeit, vor allem die Haltbarkeit der Steurkette.


    Ich hatte mit den Folgekosten bei meinem K4M keine Probleme. In 12 Jahren eine Zündspule, ein Nockenwellensensor und die anstehenden Zahnriemenwechsel. Gut, ein Zahnriemenwechsel ist nicht billig, wenn einmal alles Komplett erneuert wird (Wapu, NW-Rad usw.) Mittlerweile sind die Intervalle der letzten K4M bei 6 Jahren oder 120000 Km, was ich in Ordnung finde und man auch etwas Zeit hat für sowas zu sparen. Ich hatte auch das Pech gehabt, das bei meinem K4M das Nockenwellenrad auch nur bis zum nächsten ZR-Wechsel gehalten hat. Bei anderen Motoren ist immer noch das erste NW-Rad drauf.


    Ein D4F oder D7F braucht auch mal eine kontrolle des Ventilspiels, dafür sind wieder die Kosten für einen Zahnriemenwechsel geringer.


    Jeder kann es sehen wie der möchte, wer selber Hand anlegen kann, sind das gute Motoren an denen man gerne schraubt (ich zumindest), wenn man nur den verdammten Platz im Motorraum hätte.


    Jeder, der sich für ein Fahrzeug mit einem bestimmten Motor interessiert, kann sich ja im Vorraus über Folgekosten informieren was nach einer gewissen Zeit fällig ist und auch kostet.

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  • wenn man nur den verdammten Platz im Motorraum hätte.


    Da is mein Volvo 850 super, da kannst an alles problemlos mit beiden Armen drankommen :) Und man sieht auch von oben bis unten auf den Boden. Fällt mal ne Schraube runter, liegt sie unterm Auto. Auch ZR kommst richtig gut ran für nen quer eingebauten Motor, man könnt glatt drauf verzichten Rad und Innenkotflügel abzubauen - macht es aber bequemer.

  • d7f - wie schon erwähnt mit schön Öl und ab und zu Ventile einstellen quasi unkaputtbar. Hab meinen mit 272 000 aufgemacht, immer noch schöne Laufbuchsen... der ist sogar bei -23°C auf 1500m Höhe nach einer Woche stehen brav, wenn auch klapprig angesprungen.


    k4m 'teste' ich auch seit nun 130000km (da hatte er aber schon über 150000drauf) :D beide wurden/werden regelmäßig auf highspeed getrieben, scheint ihnen echt nix zu machen. Der k4m ist halt bissl laut, schon immer. (allerdings der ohne Nockenwellenversteller - Riemenwechsel ist daher mit dem richtigen Werkzeug recht fix und günstig selber gemacht - mit kleinen Händen, wie schon erwähnt wurde :D).


    der k-block ist doch auch der dieselblock (k9k), oder? den hat nämlich ein Kollege im Kangoo auch schon lang, >400000.

    Theobrominstatus auf kritisches Niveau gefallen - umgehend Schokolade nachfüllen!

  • Ich fahre seit über 21 Jahren regelmässig F7P und F7R Motoren. Klar kann mal etwas kaputt gehen, hängt auch vom Fahrstil und Umgehensweise ab. Vielfach ist nämlich genau das der Faktor, warum Motoren teils schneller den Lebenswillen aufgeben, bzw. die Lebensdauer über viele Jahre gegeben ist. Regelmässige Wartung, Pflege, das sind Faktoren, die einen Motor länger am Leben erhalten.


    Im weiteren fahre ich seit nunmehr 5 Jahren ein Opel Astra G Turbo Coupé. Was ich in diverse Foren über Probleme lese, Verbrauch, egal ob Benzin, oder Öl, alle sind sie am Jammern.... Meinen habe ich mit knapp über 40'000 km aus erster Hand erstanden. Mittlerweile zeigt der Zähler 190'000 km. Nennenswerte Probleme hatte ich nicht. Das das ein oder andere halt mal mit dem Alter und der Zeit und durch den Gebrauch kaputt geht, hey, dass ist nun mal so.... Dann wird es ersetzt und geniesst die nächsten vielen KM.

  • Mit meinem D4F bin ich auch mehr als zufrieden.
    Werde demnächst Zahnriemen machen, anfallende Dichtungen. Und Ventile werde ich auch mal einstellen, wenn ich die Ventildeckeldichtung mache.
    Sonst läuft er. Und das auch schon 210.000km.
    Werde mich ihm im Frühjahr nochmal etwas intensiver widmen. 2x TÜV mindestens. Dann isser 22 Jahre. Hab nix dagegen wenn es noch mehr wird.

    Clio A1, BJ. 1991, 1.4 RT
    Clio A1, BJ. 1994 1.8 RSI
    Clio B2, BJ. 2001 1.2 16V Dynamique

  • Vielfach ist nämlich genau das der Faktor, warum Motoren teils schneller den Lebenswillen aufgeben, bzw. die Lebensdauer über viele Jahre gegeben ist. Regelmässige Wartung, Pflege, das sind Faktoren, die einen Motor länger am Leben erhalten.


    Das ist richtig, aber mit ein und derselben guten Pflege halten manche Motoren 400 TKM, andere eben "nur" 150 bis 200 TKM, bis es wirtschaftlich eine Fragestellung wird, nochmal was reinzustecken.
    Interesse habe ich an dieser 400er Klasse :)