E Mobilität

  • Sind wir gerade beim Thema:



    Es lässt sich einfach nicht ignorieren! Die sogenannten umweltfreundlichen E-Mobile sind nicht so sauber, wie es immer vorgegaukelt wird! Noch bevor überhaupt 1 km damit gefahren wurde, haben die soviel CO2 verursacht. Erst nach 100'000 km, bzw. nach 8 Jahren ist dieser CO2 Ausstoss bei der Produktion ausgeglichen. Wir reden nur von der Herstellung der Batterie!

    Wir werden nur verarscht!


    Quelle: Bote der Urschweiz, 30.10.2019


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    ...

    Und dann dieser Raubbau an der Natur, schön weit weg, dass wir ja nicht mitbekommen, dass Kinderarbeit geleistet wird, damit man an die Resourcen für die nötigen Batterien ran kommt. Wir jammern im grossen Stil gegen den "Klimawandel". Armselig! Diese Menschen haben keinen Anspruch? Warum fängt man nicht dort zuerst an? Lieber hier auf das Gewissen zielen, aber ja nicht darüber nachdenken, was es alles braucht, damit wir die heile Welt vorlügen können.


    https://www.bild.de/politik/ko…FM_H1zupi9NPIqcAd2Zf68CpA


    https://www.bild.de/news/ausla…H9V85H9qWrqxIHZRYLraFU5D4

  • Ich halte nichts von der E-Mobilität. In Deutschland haben wir eh eine schlechte Infrastruktur und wenn die Strompreise weiter so steigen werden, wird es keinen Anreiz mehr geben, sich so ein Fahrzeug anzuschaffen. Zumal ich auch nicht bereit bin, über 30000€ für ein E-Auto im Kleinwagenformat auszugeben.

    Jetzt wo es langsam kälter wird, hört man kaum noch was von den ganzen Fridays for Future Fanatiker :/

    Daily Car: "Die Diva" Clio 4 GT-Line


    Loading next Car: Renault Sport ............9% :/

  • Ich warte schon auf die Kommentare derer, die auf die E-Mobilität setzen. Für mich ist das Trugschluss und Augenwischerei!

    Erst hiess es noch, man solle Strom sparen. Nun sollen alle auf E-Mobilität setzen. Und prompt steigen auch schon die Preise für Strom. Wer da wohl die hohle Hand macht?

  • ich will immer noch ein Wasserstoffauto, auch wenn der Wirkungsgrad schlechter ist als beim reinen E. Aber keine Batterien, normales Tanken, vernünftige Reichweite, einige alternative, sogar biologische Möglichkeiten, Wasserstoff herzustellen (ok, bis zur wirklich sinnvollen CO2 Bilanz wird es auch da noch dauern)... wurde nur vor Jahren zugunsten der Batterie-E-Autos abgeschoben. Toyota Mirai kostet 70.000€, das kann ich mir nicht leisten. Tankstellen gäbe es hier sogar...

    Vor 12Jahren wurde an meinem Arbeitsplatz die Batterieforschung eingestampft, kein Geld mehr da, 'ausgeforscht'. Brennstoffzelle ist auch schon länger nicht mehr so richtig akut. jetzt hängt mer hinterher... ich kann zwar Diesel aus Algen machen, die mit Sonnenlicht und CO2-Verbrauch(!) gewachsen sind, aber für ein Auto bräuchte ich so ungefähr nen Fussballplatz zur Zeit als Fläche dafür, und ein bisschen Stromverbrauchende Technik dazu. Auch noch unrealistisch (wir arbeiten dran)...


    Ganz wichtig: Es wird nicht DIE LÖSUNG geben. Für jeden Ort und jede Anwendung wird es zugeschnittene Lösungen geben müssen, man muss sich lokal damit auseinandersetzen, und es wird Eigenverantwortung (ih) und Motivation und Zusammenarbeit fordern. Das liegt daran, dass das ganze viel heterogener ist, als die BILD das vermittelt...

    Es gibt ein super beispiel, ein autarkes Dorf in Deutschland: Feldheim. Das funzt nicht überall, aber die haben es geschafft.

    Theobrominstatus auf kritisches Niveau gefallen - umgehend Schokolade nachfüllen!

  • Ich bin auch nicht unbedingt ein Fan und verfechter der E-Mobilität (allein schon deshalb weil mein Beruf so direkt wie nicht gerade was mit dem Verbrennungsmotor zusammenhängt), aber es wird da wirklich sehr viel in einen Topf geworfen.


    Das mit den Akkus ist natürlich ein Problem, aber wir müssen auch so fair sein und sagen, dass das Ganze - auf die globale Mobilität gesehen - absolut in den Kinderschuhen steckt. Mit steigender E-Auto Population ist zum Beispiel das Thema Kinderarbeit zumindest prozentual rückläufig, allein schon deshalb, weil die Mengen benötigter Rohstoffe gar nicht mehr un-industrialisiert abgebaut werden können. Ob das Raubbau an der Natur ist steht außer Frage, das ist es natürlich. Aber wenn man umgekehrt Bilder von irgendwelchen sibirischen Erdölförderstätten sieht oder die Probleme durch Fracking in verschiedenen Ländern, dann ist das mit dem Erdöl auch nicht unbedingt ein sanftes Streicheln von Mutter Natur.


    Ich glaube nicht, dass die E-Mobilität Probleme löst, aber ich glaube schon, dass sie an manchen Orten die Probleme positiv verlagern kann. In China fahren nach meinem Stand tausende (vermutlich eher millionen) von auf kleine E-Motoren umgebaute Motorroller herum. Natürlich muss der Strom erzeugt werden, aber den Leuten in deren Giga-Städten ist jedes bisserl Abgas, dass nicht vom Verkehr kommt recht. China produziert einen hohen Anteil seiner Energie über Wasserkraft. Auch die ist nicht richtig sauber, aber so unterm Strich ist das Konzept so schlecht nicht.


    Die Diskussion um die Mobilität ist aktuell unglaublich angeheizt und ganz vor allem auch unglaublich politisch von jeweiligen Lobbys geschürt.

    Wenn die Diskussion mal anfangen würde, sachlich zu werden... würde meiner Ansicht nach (wie es halt auch einfach ganz oft ist) eine Art Mittelweg herauskommen. Sicher wird für manche auch noch etliche Jahre ein Diesel ein super Fahrzeug sein, auch aus ökologischer Sicht. Für andere wird es ein Benziner sein. Und sicher auch für manche Einsätze ein E-Mobil. Und je nachdem, wie sich das Wasserstoff-Thema entwickelt, kann auch hier noch ein großer Schub kommen. Hyundai setzt wohl sehr darauf, insbesondere auch im NFZ Sektor.


    Diskutieren ist immer gut, aber noch besser ist es sachlich fachlich und fair zu diskutieren (was nicht im Umkehrschluss bedeuten soll, dass ich hier jemandem das Gegenteil unterstelle!!!).


    Viele Grüße


    Roman

  • Wie groß ist denn die angesprochene Batterie? Die sich erst nach 100000km in eine Grüne verwandelt?

    Z. B. Gestern Abend in der Sendung Auto Mobil auf Vox. Test des neuen Peugeot 208.


    Benzin, Diesel, Elektro.


    Vergleich Diesel vs. Elektro. Der Elektro benötigt 100"000 km um auf den gleichen Wert, wie der Diesel zu kommen. Im Fahrbetrieb liegt der Unterschied bei rund einem Drittel bei der der Elektro weniger CO2 verbraucht pro Km. Aber nur die Herstellung der Batterie verschlingt dermassen Energie und CO2. Und um das auszugleichen, muss man zuerst 100'000 km gefahren sein, um dann etwas Gutes zu tun....

  • Nachtrag:


    Kapitel 2, ab Min. 20:22

    https://www.tvnow.ch/shows/aut…kratzerentfernung-2112649


    Verbrauchsvergleich (im Kapitel 3 alles fein säuberlich erläutert, wie sich die Zahlen zusammenstellen):


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    Die Fahrzeuge sind praktisch identisch. Und was sagt er über die Herstellung des Akkus? Wieviel CO2 geht dafür drauf? Zusätzlich 5 Tonnen CO2 für eine 50 Kilowattstunden Batterie, die in China hergestellt wird.

  • den Beitrag habe ich auch gesehen.


    Dazu muss man sagen, es wurde für den Vergleich der CO2 Bilanz der Diesel mit dem E-208 verglichen. Der Diesel ist in dieser Hinsicht gewissermaßen das Extrem, da er sehr sparsam ist und deshalb auch die bessere Basis-CO2 Marke setzt. Weiter wurde im Beitrag nur als klare Zahlen die jeweiligen Verbrauchswerte nach Herstellerangaben genannt. Das ist theoretisch fair, allerdings sind beim Elektroauto (wie ich auch erst lernen musste, ich hatte daran schlicht nicht gedacht) nicht die Verbrauchswerte interessant, sondern die Verbrauchswerte plus Ladeverluste, weil es ja DIESER Verbrauch ist, den ich in mein Auto "investieren" muss um 100km weit zu stromern, bzw. auch DIESER Verbrauch ist, den ich an Strom in welcher Form auch immer erzeugen muss.

    Weiter wurden im Bericht "20% für Herstellung und Transport" zum Verbrauch des Diesels aufgeschlagen. Die 20% kann ich jetzt glauben, oder eben nicht. Woher kommt die Zahl, wie setzt sie sich zusammen? Nach meiner Recherche kann alleine aus dem Stromverbrauch zum Cracking von Erdöl zu Benzin ein Elektro-Kleinwagen schon real (!) ca. 50km weit fahren (meine recherchierte Zahl waren 11kWh, allerdings habe ich aktuell die Quelle nicht mehr parat).

    Ebenfalls wurden die Zahlen was die E-Auto Batterie angeht nicht klar dargelegt, sondern letztlich nur etwas von 5t CO2 gesagt, aber woher die Zahl kommt, wie real diese Zahl ist, wer die Zahl überprüft hat, das wurde alles nicht erwähnt.


    Und dennoch: Das Fazit war, ERST ab 100tsd km ist der CO2 Ausstoß niedriger, ausgehend von diesen Zahlen.


    Ich seh es so: Jede Medaille hat zwei Seiten. Klar kann ich sagen es dauert 100tsd km, das ist furchtbar lange. Was ja auch furchtbar lange ist und viele Leute fahren ihr Auto gar nicht so lange. Allerdings kann ich dann doch auch sagen, ab 100tsd km habe ich doch letzten Endes tatsächlich CO2 eingespart. Vielleicht nicht der Erstkäufer des Autos, aber was ist mit dem Gebrauchtwagenkäufer, den es auch bei den E-Autos gibt. Es gibt doch haufenweise Clios mit mehr als 100tsd km am Gebrauchtmarkt, hätten die alle ab km-Stand 100tsd weniger CO2 produziert, als mit dem Verbrennungsmotor, dann wäre das doch so übel auch wieder nicht.


    Gegenargument ist hier wieder der Akku: Würde - hier weiß keiner wirklich so richtig was - der Akku nach 100tsd km defekt sein und ein neuer benötigt werden, würde die CO2 - Uhr natürlich wieder von vorne loslaufen.


    Ich bleib dabei, es gibt für alles Argumente und wenn die Diskussion in den Medien irgendwann sachlich würde, käme heraus, dass alles seine Daseinsberechtigung hat.