Beiträge von Lowered

    Also wenn die Achse ohne Dämpfer runterhängt, ist sie schon wieder leicht vorgespannt, aufgrund des Eigengewichts der Achse.
    In diesem Zustand Wagenheber unter beide Seiten der Achse und leicht anheben... dann einfach probieren, Stab raus (nicht verdrehen) und versuchen wieder einzusetzen.


    Aber wenn du einfach nur Wagenheber unter die Achse stellst (ohne Dämpfer) dann Drehstäbe ziehst, neuen Abstand einstellst und alles wieder zusammen baust, solltest du auch recht nah an die gewünschte Tieferlegung kommen.
    Deine große Abweichung resultiert daher, dass du die Achse einfach in den Gummilagern hängen lässt und erst dann misst.

    Zitat

    wie meinst du das?? .. jeder macht das so...... wie willst du das sonst machen ?


    Vernünftige Menschen machen das nicht so. Klar geht dabei nichts kaputt. Da deine Achse aber aus Material besteht, hat sie auch ein Eigengewicht. Wird dieses nicht abgestützt (extern) wird diese Aufgabe zunächst von den Drehstäben übernommen, in der Form, dass diese sich entgegen der normalen Richtung verdrehen. (Dann sind sie übrigens nicht spannungsfrei) Die Achse hängt also jetzt schon tiefer als im spannungsfreien Zustand. Wenn du jetzt noch die Drehstäbe rausziehst, sackt die Achse noch weiter runter, da die Lagergummis viel weicher sind, als der Drehstab. Anschließend misst du die Höhe... aber welche Höhe ist das jetzt eigentlich? Einen wirklichen Rückschluss auf die Fahrzeughöhe lässt diese jedenfalls nicht mehr zu.


    Spannungsfrei wäre der Drehstab, wenn du bei entlasteter Achse, den Drehstab herausziehen und in gleicher Stellung wieder hereinschieben kannst.
    Das geht bei der von dir beschriebenen Methode definitiv nicht.


    F4RT hat im Übrigen recht, prinzipiell spannst du die Gummis durch das Verdrehen der Achse vor, was zu einer größeren statischen Last führt. Prinzipiell wird das Lager dadurch früher verschleißen. Aber ob man das wirklich merkt?
    Die Schenkel gehen definitiv ab, das ganze ist lediglich verpresst.


    Dann ist es auch kein Wunder, dass das nicht so wird wie gewollt. Wenn du dich Achse einfach hängen lässt, ist der Drehstab durch das Eigengewicht der Achse schon mal negativ vorgespannt. Wenn du jetzt noch die Stäbe ziehst, sackt die Achse noch weiter runter, da sie nur noch in den Gummis hängt.


    Moin. Wenn die Achse vorher lastfrei ist, dann entspricht der Weg um den du die Achse anhebst auch genau der Tieferlegung! Was zu den von dir beschriebenen Abweichungen führen kann ist z.B. montierte Dämpfer, Vorspannung der Drehstäbe durch das Eigengewicht der Achse, wenn man diese einfach herunter hängen lässt...


    Wann und wo hast du denn die 2,5 cm gemessen? War die Achse abgestützt als du die Drehstäbe herausgezogen hast? Hast du die Drehstäbe Spannungsfrei wieder eingesetzt?
    Wie hast du denn die tatsächliche Tieferlegung gemessen? Weil eine Aussage 6-7 cm klingt mir nach dem dicken Daumen und nicht nach einem Messwert.


    Übrigens hat Unendlichkeit nichts mit Enten zu tun.


    Gruß,


    Lowered

    Die Vorgehensweise ist genauso wie bei der 2 Stab Achse. Die Stäbe passen aber nur in einer Position rein, verdreh den Stab doch mal im 180°. Und beide Stäbe müssen natürlich raus, aber spätestens der zweite muß dann auch wieder eingebaut werden, wenn ersterer schon steckt.


    Nicht ganz, aber fast richtig. Die Stäbe passen vielleicht in einer Position rein.
    Wichtig, beide Drehstäbe (nicht die Stabistäbe) ziehen, Achse auf neues Mass einstellen (du musst die Achse genau so weit anheben, wie du tiefer kommen willst, da die FEderkennlinie unverändert bleibt)
    Anschließend die Stäbe wieder einsetzen. Beachte: diese sind außen und innen unterschiedlich verzahnt (27 Zähne und 26 Zähne meine ich) Sollten diese nicht passen, einen Zahn weiter drehen und erneut versuchen. Wenn du einmal rum bist und nix passt, ggf. die Achse nochmal um 2-3mm variieren.

    Da die von dir beschriebenen Sammelstellen des Öles allesamt am Getriebe sind ... wird es das wohl sein.
    Nunja, viel mehr kaputt machen als bisher schon kaputt ist, wirst du auf den nächsten 30km sicher nicht. Trotzdem würde ich da etwas Getriebeöl nachfüllen, man muss sein Glück ja nicht überstrapazieren.


    Reparatursatz 1: Auf die Schaltstange, die in das Getriebe geht, wird ein Dichtungssatz aufgesteckt. Dieser liegt dann von außen an und mit ein bisschen Glück verringert er das weitere Austreten von Öl. In wenigen Fällen wird es dadurch komplett dicht. In vielen Fällen wird der Ölverlust stark reduziert, in einigen Fällen bringt es nichts.


    Reparatursatz 2: Ersetzen der Dichtung der Schaltstange... dazu muss das Getriebe ausgebaut werden und zerlegt. In einer Werkstatt führt das sicher zu einem wirtschaftlichen Totalschaden. Wenn man es selbst kann, ist es garnicht so teuer, kostet aber Zeit.


    Alternativ: Getriebe austauschen. Aber da kann dir auch keiner Garantieren ob ein gebrauchtes Getriebe dicht ist, oder wie lange es das noch sein wird.

    Kannst mir versichern, das ich dann bei 150 keine unwicht im lenkrad habe???


    Ich versichere die das es im Lenkrad keine unwucht geben wird. Der gesunde Menschenverstand sagt uns, das dies nur bei rotierenden Teilen auftritt. Und bei 150 km/h rotiert mein Lenkrad nur sehr wenig. Vieleicht so 20° .. ist auch besser für die Gesundheit.


    Auch wenn ich mich ungern wiederhole (diese Diskussion gibt es ja nicht zum ersten mal)
    AXIALES TRANSFERIEREN der Dämpfermasse ist der Schlüssel zum Erfolg.
    Und solange du das Gewicht nicht gänzlich entfernst, würde ich jegliche spürbare Veränderung unter HokusPokus verbuchen.

    4cm Restgewinde ist je nach Fahrwerk aber schon zu wenig. Im Gutachten steht teilweise drin wieviel Restgewinde noch bleiben muss (es ist also technisch da, im Sinne der Tieferlegung darf es aber nicht genutzt werden).


    zum Ausgleichsgewicht, wie sieht es mit axialem transferieren aus?

    Diese Türbolzen bekommst du bei Renault. Die haben oben unter dem Schraubenkopf noch ein Stück gewinde.. und gehen bescheiden raus. Meist bricht der Stift kurz unterm Gewinde ab und der Rest bleibt drin stecken, weil über die Jahre alles schön festgerostet ist.


    Im Übrigen ist nicht der Bolzen verschlissen, sondern eine Gleithülse, die im Scharnierteil an der Karosse sitzt, diese gilt es zu entfernen und zu ersetzen.. die passenden Ersatzteile sind im Reparatursatz aber enthalten.


    Mal schnell ist das wahrscheinlich nicht gemacht. Du kannst das ganze ja schon einmal vorsorglich mit Rostlöser behandeln. Und bevor du den Bolzen rausschrauben willst, ein paar mal kräftig mit nem Hammer drauf hauen, die Vibrationen helfen meist das ganze ein wenig zu lösen.


    Gutes gelingen

    hier solltest du dir eher die frage stellen: was ist am anderen Ende des Kabels, ist da überhaupt etwas?
    wenn ich nach den Umbauberichten / Anleitungen hier im Forum gehe, sollte da nichts sein. als musst du entsprechend der Vorschläge hier im Forum erstmal das Drehzahlsignal auf das Kabel geben.


    Mit einfach 12V draufgeben ist da nichts getan.

    Ich kann mich irren, der RSI hat ne elektrische Servo, sobald eine Klimaanlage verbaut ist.
    Da beim 1,4er ja die Lichtmaschine hinter dem Motor sitzt, wäre vorn tendenziell auch Platz für Servo und Klimakompressor... allerdings glaube ich dann nicht, dass man diese Servopumpe einfach gebraucht bekommt...

    kleiner Denkfehler in Nummer 2:
    der große Kühlkreislauf kühlt auch nur wenn er von kühlem Medium umströmt wird. Solange der Wagen steht, tut sich da auch nichts. und die 2Liter Wasser mehr machen den Braten nicht fett bei der Aufwärmzeit.


    Ich würde mir das Thermostat mal ansehen.. .hatte mal den Fall, dass garkeins verbaut war. Mit ähnlichen Symptomen.