Beiträge von Ironic

    Ich glaube, da war so etwas wie eine variable CO2-Steuer. Damit der Preis trotz schwankender Rohölkosten stabil bleibt. Das gehört wohl eher in den Frust-Thread :(

    Die Ansaugbrücke muss runter, dann muss die Einspritzbank entfernt werden, das heißt es werden alle vier Einspritventile aus dem Motor entnommen. Ist das geschafft, ist es ein kleiner Handgriff das Ventil zu tauschen. Quasi anstecken und neu draufstecken. ;)


    Auf einem Parkplatz würde ich es nicht unbedingt machen, da auf Grund des Alters die Dichtungen der Ansaugbrücke danach nicht mehr greifen könnten und du Probleme bekommen könntest.

    Lieber Zuhause vor der Tür.


    Wenn sich dein Sohn da etwas auskennt, wird das kein Problem sein.

    Peer . Starker Beitrag, danke vielmals. Ich glaube du hast eindeutig zuviel in meine Nachricht reininterpretiert. Aber da weiß man wenigstens wie die Leute ticken.


    Karsten . Natürlich kannst du mir sowas schreiben. Ich glaube wir schreiben aneinander vorbei. Aber wenn der Beitrag "Lass den Wagen stehen [...], [...]lass ihn in der Werkstatt begutachten [...]" mehr Likes erhält als Antworten, dann weiß ich ja inwiefern ich Hilfe bezüglich meiner Fragen bekomme. Das hat überhaupt nichts mit DIR zu tun. Du hast dir Zeit genommen für meine Fragen, dafür bin ich dir dankbar.

    Zeit für ein Statusupdate:


    Aus dem Notlauf ist er raus. Das war auch wohl eher etwas mit der Drosselklappe. Die wollte aus einem unersichtlichem Grund nicht angesteuert werden. Ich weiß nicht wie, aber das Problem ist weg. Das hatte er auch nie und war nicht Teil des eigentlichen Problems. Das kam jetzt mit der Standzeit dazu.


    Allerdings wenn ich ihn das erste mal anlasse, stottert sich einen ab und würde ohne mein Zutun (Gas geben) absaufen. Aber auch hier: Gleiche Gaspedalstellung, trotzdem geht er mit der Drehzahl runter, er kann die Leistung nicht halten. Ist er so erstmal etwas warm gelaufe, bleibt er scheinbar stabil im normalen Standgasbereich um die 700, vielleicht etwas drunter und läuft.


    Gebe ich jetzt allerdings Gas qualmt es hinten ordentlich weiß raus. ABER: Entlang meiner Abgasanlage finden sich mehrere Wasserpfützen. Eine große auf Höhe des KAT, eine bei meiner Auspuffschelle die Auspuff und Kat verbindet und eine kleine am Ende vom Endrohr?


    Was meint ihr dazu? Ordentlicher Riss? Dichtung gänzlich im Ars**? Hab ihn jetzt lieber ausgemacht und warte erstmal auf eine Rückmeldung von euch.


    Als ich ihn ein Stück zurückgefahren habe um mir die Pfützen anzuschauen, meine ich unter Last ein Schleifen gehört zu haben. Vielleicht aber auch nur die Bremsen wegen dem schlechtern Wetter und der langen Standzeit.

    Das "witzige" ist ja: Ich weiß, dass er bis dato Öl verbrannt hat oder whatever (vielleicht auch weggezaubert), und genau aus dem Grund habe ich im Kofferraum immer meinen Ölkanister mit noch etwa 2L 10W40 dabei gehabt. Da denkste wenigstens dass die Öllampe angeht wenn der Boardcomputer schon nicht meckert. Denkste! Zuverlässig wie eh und je...


    Ich hab mir jetzt zusätzlich zu dem Restinhalt, der bis knapp unter Minimum gereicht hat, noch 1L Liquy Moly besorgt. Hauptsache er ist erstmal über Minimum und dann schaue ich mal, ob ich ihn heute aus dem Notlauf rausbekomme.


    Karsten

    An sich finde ich die Kosten "überschaubar", aber je nachdem was er hat kann das ganze natürlich sofort explodieren und es wird ein Fass ohne Boden. Z.B. Ventile, Kolben etc.. Daher macht der Austauschmotor schon Sinn.

    Die Drosselklappe muss sauber sein. Die hatte ich schon so oft runter, und nie war auch nur irgendwas dran.


    Wasser verbraucht er, definitiv. Gerade in letzter Zeit ist mir das aufgefallen. Öl sollte keins im Wasser sein. Nur die übliche, in der Nase stechende rostbraune Plörre.


    Der Ölstutzen weißt diese typischen weißen Öl-Wasser Emulsionen auf. Das heißt es ist definitiv Wasser im Ölkreislauf. Eventuell ein Haarriss, der Wasser aus dem Wasserkreislauf in den Block drückt?



    Ansonsten meinte ich mit Block überholen nur neue Dichtungen, Zahnriemen, WaPu, Ventile einstellen und solche Dinge. Da hatte ich keinen Motorenbauer eingerechnet. Vor allem keine neuen Kolben etc. Das lohnt sich für mich dann wirklich nicht.


    Für die Drosselklappe muss ich meine Ansaugbrücke nicht abnehmen. Die sitzt direkt am Luffi-Kasten. E-Gas.

    Wahrscheinlich werde ich es auch so machen, dass ich mir einen Clio besorge, und den Motor anschließend ausbaue.

    Danke für die zahlreichen Hinweise von euch.


    Gestern hab ich das Auto nachmal gestartet und ausgelesen. Nachdem er an ist, geht die Drehzahl innerhalb der nächsten 20 Sekunden immer weiter runter, bis er so stark stottert dass er ausgeht. Früh eingreifen und Gas geben lässt den Motor hochdrehen, sodass er anbleibt. Ein paar mal so gemacht, dann blieb die Drehzahl stabil. Straße einmal hoch und runter gefahren: Zieht gut, aber zieht nicht über 3000 (in etwa) Umdrehungen. Im Anbetracht der leuchtenden Motorkontrollleuchte denke ich mal, dass er im Notlauf ist.


    Auslesen ergab "Circuit sonde a oxygene amont". Steht glaube ich für die Lambdasonde. Und außerdem noch "Asservissement boitier papillon", müsste die Drosselklappe sein. Leider sind alle CLiP-Fehlercodes auf französisch.


    Hinten qualmt er ordentlich raus. Weißlich.

    Danke euch erstmal für die Antworten.


    Es handelt sich um einen D4F 712. Aber günstig habe ich den noch nicht gesehen. Auf eBay gehen die für locker 600€ weg, dafür bekomme ich heute schon fast einen ganzen Clio.


    Peng_45 Der Fehler hat sich selbst gelöst, nachdem ich Zündspule und OT-Geber einmal getauscht hatte. Aber auch bei Rücktausch läuft er. Außerdem habe ich die Masseverbindung vom Minuspol zum Block komplett gesäubert und geschliffen. Aber wenn ich den Motor jetzt starte, leuchtet die Motorkontrolllampe. Ich lese ihn nachher mal aus und stell das Ergebnis hier ein.



    Was den Austauschmotor angeht. Wie Peng_45 schon schreibt, ich weiß nie ob der nicht auch irgendwas hat. Irgendwas muss mit meinem altem Motor passieren, sei es Verschrottung, Instandsetzung oder die Zerlegung wenn ich einen neuen Motor habe.


    Und wenn ich mir das grob durchrechne, wäre eine Instandsetzung selbst mit Honen und Planen unter 600€. Außer natürlich Nockenwelle etc. sind auch futsch.


    Aber gut, Peer sagt ja auch der Block könnte fritte sein.


    Wenn jemand weiß wo ich zu einem akzeptablen Preis einen Austauschmotor herbekomme, dann gerne bei mir melden.

    Hallo liebe Cliowelt,


    Ich habe ein großes Problem mit meinem Clio.


    Wie alles anfing:


    Ich war unterwegs nach Frankfurt, da fiel mir während der Fahrt ein einziger kleiner Ruckler auf.


    Auf meiner täglichen Pendlerstrecke von etwa 80 KM Autobahn hatte ich dann nach einer kurzen Zeit (mögen es 1-2 Wochen gewesen sein) plötzlich Zündaussetzer. Zündaussetzer heißt in dem Fall, dass mein Steuergerät einfach keinen Zündfunken mehr freigegeben hat und ich bei voller Fahrt einfach keine Zündung mehr hatte. Anfangs war der Fehler nach mehrsekündigem Rollenlassen wieder verschwunden und ich konnte meine Fahrt fortsetzen. In der darauffolgenden Woche jedoch musste ich schon auf dem Seitenstreifen nothalten. Der Motor ließ sich nicht mehr starten, drehte aber frei, nur zünden wollte er nicht. Nach etwa 5 Minuten Bedenkzeit ließ sich der Motor wieder starten und ich konnte auch hier meine Fahrt fortsetzen.


    Leider ging er mir dann beim Versuch eine Ampelkreuzung zu überfahren aus und ich konnte gerade noch so die Rettungsleine ziehen und vor der Ampel (und nicht auf der Kreuzung) zum Stehen kommen. Starten? Fehlanzeige. Auch nach einer Stunde wollte er nicht. Der ADAC schleppte mich also ab und wir versuchten das Problem auf einem nicht weit entfernten Parkplatz auszumachen.


    Nach mehreren Vermutungen blieb die Diagnose dann beim OT-Geber oder einem sich aufhängendem Steuergerät, denn nach dem Ziehen der Sicherung des STG lief der Motor wieder. Freude war groß, doch nach 2 Minuten im Stand ging er erneut aus.


    Also nach Hause schleppen lassen, OT-Geber bestellt und meine Zündspüle auf Verdacht gegen die alte, nur provisorisch ersetzte, ausgetauscht. Der Wagen lief wieder, das Problem ließ sich aber nicht auf den OT-Geber zurückführen, da ein Wechsel gegen den alten den Motor trotzdem starten ließ.


    TL:DR:


    Als ich meinen Ölpeilstab einfach mal begutachten wollte, sind mir meine Augen fast aus dem Kopf gefallen. Der Peilstab war trocken. Staubtrocken. Schön dass mein Boardcomputer mir den Ölstand mit 4 von 6 möglichen Balken anzeigt...


    Da mein Motor schon länger Ölverbrennt und seit kurzer Zeit auch vermehrt Kühlwasser, habe ich natürlich schon länger an die Zylinderkopfdichtung gedacht.
    Mein Plan ist jetzt den Motor mit seinen Dichtungen komplett zu überholen.


    Die Frage an euch ist nun: Macht das Sinn? Oder wird der Motor durch die Trockenfahrt und die vermutlich dadurch thermisch bedingten Zündaussetzer komplett verzogen sein und schlimmeres?


    Der Zahnriemen ist dieses Jahr fällig, den Motor wollte ich eh rausnehmen und überholen was die Dichtungen angeht. Da wusste ich aber noch nicht, dass mein Auto ohne Öl fährt. Allerdings sind mir keine Geräusche aufgefallen, die auf einen Kolbenfresser hindeuten könnten. Auch der Durchzug war bis zum Komplettausfall top.


    Liebe Grüße,

    Ironic



    P.S.: Öl ist bis Minimum nachgefüllt, der Motor startet. Leistung lag heute beim Fahren keine an, der Wagen wollte eigentlich am Liebsten direkt ausgehen. Aber das kann auch daran liegen, dass der Wagen jetzt über eine Woche stand.

    Ich kann immer noch keine Links über Google aufrufen und die Forensuche ist einfach furchtbar. Ich kann 1:1 das aus dem Google-Ergebnis eingeben und es kommen 1000 andere Sachen.


    Behebt das endlich mit den Links!!!!!

    An deiner Stelle würde ich das anzweifeln und erstmal gar nichts zahlen. Wenn sie Druck machen -> Rechtsbeistand, eventuell durch Rechtsschutzversicherung oder sonstiges.


    Aus dem Benzinschlauch kommt erstmal nur Benzin. Sollte das allerdings auf einen öligen Motorblock treffen, könnte Öl mitgelöst und auf die Straße gespült werden. Das wäre dann aber eine lange Spur, da dein Schlauch ja im Fahren abgesprungen ist. Benzin an sich sollte fast rückstandslos verdampfen. Jedenfalls hinterlässt es keine leicht sichtbaren Spuren.


    Und wenn erst nichts gefunden wurde, würde ich mir Gedanken machen inwiefern der angebliche Fotobeweis deine Schuld sein kann.

    Ein Anruf beim Renault-Händler deiner Wahl dauert nicht länger als 5 Minuten. Wie andere bereits erwähnt haben würde ich mich nicht drauf verlassen, dass ein kleiner Draht einen Schlauch hält, den zwei Männer kaum aufgesteckt bekommen. Ist es ein Luftschlauch okay, tropft die Ölschraube - naja, auch okay, aber mit Sprit im heißen Motorraum würde ich mir keine Späße erlauben. Es muss ja nicht gleich in Flammen aufgehen, aber es reicht schon wenn du den schönen Benzinduft tag täglich im Innenraum inhalierst.